Farbklang erste Schritte 2000
Im Umbruch. Selbstreflektion Farbe und Ausdruck erhalten Raum zur intensiven Entwicklung.
Farbklang Leinwand auf Holzleiste 2000 - 2002

Farbklang 2000
Experiment im Arbeitsbuch, Basis Lehrgang Farbe und Malerei bei Prof Nelson Leiva Rivera, aus Chile.
Cut out, auf Papier, 35,5 x 27 cm, über 4 Seiten. Aquarellfarbe.

Farbklang 2000
Entwurf Arbeitsbuch Basislehrgang Farbe und Malerei. Acrylfarbe auf Papier, 35,5 x 27 cm.

Farbklang 2000
Leinwand grundiert mit Gesso, auf Holzleiste 36 x 29,5 x 2,4. Befestigung Kammzwecken. Aquarellfarbe in unterschiedlichen Konsistenzen aufgetragen.
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Die ersten Schritte auf kleinem Format mit Holzleisten, Winkel und Leinwand gestalteten sich in der Dynamik, tagsüber meine Kinder versorgend und Nachts, wenn immer möglich an der Leinwand experimentieren.
Zunächst stellte sich die Frage, wie erhalte ich mit einfachsten Mitteln einen Bildträger? Nun gut, Holzleisten auf die vorm innerlichen Auge konstruierte Größe bringen. .... geschafft.
Jetzt die rohe Leinwand aufspannen mit Kammzwecken, was natürlich nur bei Tag umgesetzt werden kann. .... geschafft.
Nächster Schritt, die Leinwand grundieren, trocknen lassen und weiter zum Nächsten, Mahlmittel und Farbwahl.
Hhhhmm Aquarellfarbe.
Dann zur nächsten Frage, wie bringe ich den Farbklang zum klingen.
Die Auswahl lässt keine Wünsche offen: Musik, aktuelle Emotionen oder lieber abgespeicherte Emotionen? Was steht an? Wer bin ich? Wie ist meine Rolle, mein Wert in der Gesellschaft als alleinerziehende Mutter? Welche Emotionen entwickeln sich bei Behördengängen? Welche Wertschätzung erhalte ich vom Staat für die Erziehungszeiten in Form von Rente? Welche Wertschätzung erhalte ich für meine Arbeit von meinem Arbeitgeber für meine überdurchschnittliche und zuverlässige Arbeitsleistung in Form von Gehalt und Rentenzahlung? Warum kann ich mir mit meinem Einkommen keinen angemessenen Wohnraum, eine 2 Zimmer Wonung mit 50qm und Balkon ohne Lärmbelästigung und Luftverschmutzung leisten? Warum bin ich als Mutter automatisch in der schlechteren Steuerklasse? Warum habe ich nicht automatisch und grundsätzlich Anspruch auf 50% der Rente des Kindsvaters, der ungehindert Erfolg in seinem Beruf hat? Warum darf sich ein Arbeitgeber ungehindert an der Arbeitsleistung seiner Mitarbeiter bereichern? Warum steuer ich wenn ich im Einzelhandel arbeite automatisch in die Altersarmut, wo ich doch Systemrelevant bin? Darf ich gar nicht dran denken....!
Alternativ dazu ergibt sich die Frage: "Welche Emotionen entwickeln sich wenn ich den Fokus auf mich und mein enges Lebensumfeld richte?"
Aaaaahhhh wunderschön!!!!
Die Interaktion mit meinen beiden Töchtern lässt wunderschöne Farbklänge aus mir heraus sprudeln. Ein Synergie Effekt stellt sich ein, wenn ich an der Leinwand arbeite und meine Ergebnisse nach Einstellung des Arbeitsprozesses auf mich wirken lasse. Ein Kraftquell erschließt sich für mich und Uns als Kleinfamilie. Es bedeutet zwar harte Arbeit, Farbklänge zu produzieren, parallel zu meinen Alltagsaufgaben, aber der Entwicklungsprozess verläuft zunehmend in achtsamer und konstruktiver Alltagsgestaltung.
Wir als Kleinfamilie im Modus Beschützen und Kämpfen, richten den Fokus zunehmend auf Selbstschutz Rituale und leben nach den Werten:"Erkenne deine Begabung und gib ihr wann immer möglich Raum zur Entwicklung und Festigung!"
Quelle: Ursula Schmidt Krause und Töchter, über einen intensiven und konstruktiven Entwicklungszeitraum von mehr als 30 Jahren.


























